Urämische Enzephalopathie, Komplikationen von Nierenerkrankungen im Gehirn

Nierenorgane spielen eine Rolle bei der Filterung von Substanzen, die im Blut nicht benötigt werden. Wenn die Nieren nicht funktionieren, gibt es natürlich verschiedene Probleme, die die Gesundheit des Körpers angreifen. Die häufige Komplikationsform bei Patienten mit Nierenerkrankungen ist die urämische Enzephalopathie.

Was ist urämische Enzephalopathie?

Die urämische Enzephalopathie ist eine Erkrankung des Gehirns, die bei Patienten mit akutem Nierenversagen und chronischem Nierenversagen auftritt. Dieser Zustand ist normalerweise durch eine verringerte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) gekennzeichnet und bleibt unter 15 ml/min.

Die meisten Experten glauben, dass diese Komplikation der Nierenerkrankung durch die Ansammlung von giftigem Urin im Blut verursacht wird. Dieser Zustand tritt auch häufiger bei Patienten auf, die sich einer Hämodialyse unterziehen und die älter als 55 Jahre sind.

Wenn sie nicht kontrolliert wird, kann die urämische Enzephalopathie dazu führen, dass der Patient oft benommen wird und ins Koma fällt.

Anzeichen und Symptome einer urämischen Enzephalopathie

Die Anzeichen und Symptome der urämischen Enzephalopathie variieren von leicht bis schwer. Die Schwere der Symptome dieser Komplikation des Nierenversagens hängt davon ab, wie schnell die Nierenfunktion nachlässt.

Daher müssen die Anzeichen und Symptome dieser Erkrankung frühzeitig erkannt werden, um das schlimmste Risiko, nämlich ein Koma, zu vermeiden. Im Folgenden sind einige der Zustände aufgeführt, die aufgrund ihres Schweregrades auf eine urämische Enzephalopathie hinweisen.

Leichte Symptome

Symptome, die mild sind, sind:

  • Übelkeit und Erbrechen,
  • Anorexie,
  • nervös,
  • leicht schläfrig,
  • auch Schwäche
  • verlangsamte kognitive Funktion, wie Konzentrations- und Sprechschwierigkeiten.

Wenn leichte Symptome schneller behandelt werden, kann diese Hirnerkrankung mit einer Dialyse behandelt werden.

Schwere Symptome

Wenn sich eine Enzephalopathie entwickelt, können einige der folgenden Symptome auftreten, einschließlich:

  • Knebel,
  • Desorientierung oder Verwirrung,
  • emotionale Instabilität,
  • Krampfanfall,
  • Bewusstlosigkeit oder häufige Ohnmacht und
  • Koma.

Was passiert, wenn die Nierenfunktion nachlässt?

Jeden Tag produziert der Körper eine Substanz namens Harnstoff. Harnstoff ist ein Abfallprodukt des Eiweißstoffwechsels, das bei der Urinbildung täglich über die Nieren ausgeschieden wird.

Harnstoff in normalen Konzentrationen verursacht normalerweise keine Probleme. Wenn die Nieren jedoch geschädigt sind, steigt der Harnstoffspiegel an und verursacht verschiedene Krankheiten.

Wenn sowohl akutes als auch chronisches Nierenversagen auftritt, steigt der Harnstoffspiegel schnell an, da die Nieren nicht in der Lage sind, Abfall und überschüssige Flüssigkeit loszuwerden. Als Folge kommt es zu einer Ansammlung von Harnstoff im Blut oder wird als Urämie bezeichnet.

Urämie kann Störungen auslösen Neurotransmitter im Gehirn, wie verringerter GABA-Spiegel ( Gamma-Aminobuttersäure ), das ein Neurotransmitter im Gehirn ist. Als Folge tritt eine urämische Enzephalopathie auf.

Wie kann man diesen Zustand diagnostizieren?

Wenn Sie die oben genannten Anzeichen und Symptome bemerken, sollten Sie sofort einen Urologen aufsuchen. Danach führt der Arzt eine körperliche Untersuchung zu Ihren Symptomen durch und fragt nach Ihrer Krankengeschichte.

In den meisten Fällen führt der Arzt auch einen Gesundheitscheck durch, um auf psychische und neurologische Symptome zu achten. Darüber hinaus werden Sie aufgefordert, sich verschiedenen Tests zu unterziehen, wie zum Beispiel den folgenden.

  • Nierentests, wie Blutharnstoff- und Kreatininspiegel.
  • Untersuchung des Elektrolytspiegels im Blut, um festzustellen, ob eine Elektrolytstörung vorliegt oder nicht.
  • Führen Sie ein Blutbild durch, um die Anzahl der weißen Blutkörperchen oder Leukozyten im Urin zu sehen, die ein Zeichen einer Infektion sind.
  • CT-Scan oder MRT, um Schäden oder Anomalien im Gehirn zu erkennen.
  • Prüfen Elektroenzephalogramm (EEG) oder Gehirnaufzeichnung, um die elektrische Aktivität im Gehirn zu messen.

Wie behandelt man urämische Enzephalopathie

Wenn die Diagnose bestätigt wurde, ist die Behandlung der urämischen Enzephalopathie in der Regel eine Dialyse. Was auch immer die Ursache ist, sei es akutes oder chronisches Nierenversagen, dieser Zustand ist einer der Gründe, warum Sie sich sofort einer Dialyse unterziehen müssen.

Wenn Ihre Symptome so schwerwiegend sind, dass Ihre Nieren vollständig geschädigt sind, benötigen Sie möglicherweise eine Nierentransplantation.

Je früher die Dialyse durchgeführt wird, desto schneller verläuft der Heilungsprozess. Zusätzlich zur Dialyse wird der Arzt auch Bluttransfusionen durchführen, wenn Ihr Hämoglobinspiegel niedrig ist.

Darüber hinaus werden Patienten mit Krampfanfällen mit besonderer Sorgfalt behandelt. Der Arzt wird jedoch zunächst diagnostizieren, ob die Anfälle durch eine urämische Enzephalopathie oder andere gesundheitliche Probleme verursacht werden.

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